„Hallo.
Ich bin wieder da. Ihr habt mich begraben und verschüttet, aber ich
bin wieder da. Ihr habt mich verdrängt, mich aus euren Gedanken
verbannt, aber ich bin zurückgekehrt. Seit anbeginn eurer Zeit habt
ihr mit mir gekämpft, habt euren Vater dafür getötet, dann euren
Gott, und schließlich euer Gefühl. Ich seid mich losgeworden, ihr
habt euch darum erfreut, wenn man das noch Freude nennen kann. Ihr
hattet mich getötet, doch ich bin zurückgekehrt. Ja! Hört nun
meine Stimme wieder, wie sie an eurer Schädeldecke frisst, wie sie
euch verrückt macht. Wie sie euch schlaflose Nächte bereitet. Und
gebt ihr schließlich nach, um in einem Jahr ein Mal ruhig schlafen
zu können. Ich bin alles, was ihr verloren habt. Ich bin
Kannibalismus, ich bin ein Mord, eine Vergewaltigung, ein zu heftiger
Kuss. Ich bin ein warmer Atem, ich bin zärtlich streichelnde Hände.
Ich bin der Gedanke an dieses kleine Kind in dem weißem Kleid. Und
ich weiß, dass euch so heftig nach jedem meiner Fassetten es zieht.
Ich bin wie Meeresmassen und ihr habt euren Damm zu weit nach vorne
gelegt. Ich bin ein Feuer, dem ihr zu wenig Platz ließet, dass ich
jetzt zum Vulkan über euch komme. Ich bin in euch allen, hört meine
Stimme, freut euch meiner Rückkehr, ohne mich seid ihr so endlos
langweilig!“
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