Als sie beide
zu Hause angekommen waren, die Nacht war jetzt vollständig hereingebrochen, es
war wohl kurz vor Mitternacht, dachten sie jeder für sich über den Abend und die Lichtung nach. Vor allem dachte Friis über das nach, was Julés
gesagt hatte: Ein Vogel sein? Fort fliegen? Und dann? Was würde aus Julés
Vater? Vielleicht hatte Julés sich das alles ein bisschen zu einfach
vorgestellt. Einfach losfliegen? Was würde aus mir? Was würde aus gemeinsam im
Wohnzimmer sitzen und frisch gepflückte Früchte essen? Was aus… Je mehr Friis darüber
nachdachte, desto mehr fühlt Friis einen Schmerz irgendwo in der Brust (So ein
Schmerz war das, den man nicht genau bestimmen kann. Man hat sich nicht
weh getan, er ist einfach da, du weißt nicht genau wo, oder woher er kommt). Vielleicht
war es Angst. Angst Julés wäre eines Tages einfach fort? Nein… Friis beschloss
schließlich nicht weiter darüber nachzudenken,
ging ans Fenster und schaute in die Richtung, in der Julés Haus stand
(sehen konnte man es nicht, dafür wohnten sie doch zu weit auseinander) und
überlegte, an was Julés wohl gerade dachte.
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