Und dann
habe ich es doch wieder getan. Weiß gar nicht wirklich wieso. Dabei war es doch
so lange her. Vielleicht zwei Jahre, vielleicht nur eins. Und hier sitze ich,
vielleicht zwei Minuten, vielleicht nur eine Minute später mit Stift in der
Hand und Buch im Schoß liegend auf dem Bett meines kleinen Zimmers. Ja es macht
mich fast lachend, wie neben mir aus meinem Handy die Stimme von Kurt Cobain
klingt.
Was du wohl
sprichst, wenn du’s siehst? An der gleichen Stelle, wie (fast) immer. So rot,
so fein. Wieso ich es getan habe? – keine schlechte Frage. Aber ich weiß es ja
selbst nicht. „Warum?“ Immer dieses „warum“!
Du konntest es mir damals doch auch nicht sagen.
Es war so
leicht. Ich kam in mein neues Zimmer und da lag es. So klein. Nicht mehr
gebraucht, aber noch scharf. Und es tut ja erst nachher weh, wie man dann da so
sitzt und Geschichten schreibt. Du wolltest ja mehr „echte“ Geschichten hören.
Und schon wieder spannt sich ein Lächeln über mein Gesicht. Auch zu diesem
Lächeln könnte ich die Frage „warum?“ nicht beantworten. Gibt ja nicht viel zum
Lächeln.
Aber wieso
so sarkastisch Jan?
Woher diese
Ironie?
Was ist
passiert, sag schon!?
Was ist los?
Was passiert mit dir?
Wer bist du?
Ja, wer bin
ich?
-26. September
Es ist doch gut sich selbst die Frage zu stellen, wer man ist.
AntwortenLöschenDas führt dazu, dass man reflektiert und daraus Schlüsse zieht - und somit wieder mehr zu der Person wird, die man werden möchte. Zumindest denke ich so darüber.
gut geschrieben! ich hoffe, dass du eine Antwort gefunden hast, oder finden wirst
AntwortenLöschenOh, das habe ich nicht gelesen, von dem her ist es zumindest kein Plagiat :D Nicht, dass mir mein Doktortitel auch noch abgesprochen wird :D
AntwortenLöschenIch schreibe gerade nicht mega viel. Alle diese Texte sind in der ersten September Woche entstanden, dann habe ich sie abgetippt und jetzt veröffentlichen sie sich von selbst. :/