Montag, 1. Juni 2015

Wie die Straßen laufen



Ich wollte mal fragen, worauf ihr gerade mehr Lust habt? So kleine Gedichte, oder eher Vortsetzungen von den Drama ähnlichen Sachen oder lieber Epik? Würde mich freuen, wenn ich dazu ein bisschen Feedback bekomme.

Aber hier erstmal noch ein Gedicht, das über Pfingsten entstanden ist: 


 Wie die Straßen laufen

Wie die Wege ach so schön
Sich in der weiten Welt verlaufen
Wie der Nebel mir die Sicht
Vertrügt, den Blick verschwimmen lässt

Ich laufe einfach gerade aus
Wieso sollte mich das störtn
Ich seh die Lichter gehen aus
Doch ich, ich hör nicht auf.

Der Weg bedeckt mit Wurzeln
Stolpersteine stapeln sich
Doch du, du stolperst nicht.

Du gehst einfach weiter
Siehst dein Ziel
Klar vor deinen Augen
Denn du, du hörst nicht auf

Gestern war ein starker Wind
Die Bäume liegen auf den Wegen

Doch sie, sie sind gescheiter,
wie wollen einfach weiter
Ihnen ist es scheiß egal.
Offen für was kommen mag.

Und euch umhüllt der Nebel!

Ja, ihr seid verhüllt!
Ihr versucht nicht mehr zu sehen
Seid verrostet, alt und blind
Doch eigentlich noch jung genug.
Also: ändert die Welt, sie kann es brauchen!

1 Kommentar:

  1. Ich wünsche mir oft, dass du die Gedichte vorträgst, damit ich spüren kann, was du spürst!

    AntwortenLöschen