Freitag, 29. Mai 2015

Der Laubbaum

Das folgende Gedicht ist auf dem Pfingstzeltlager entsanden. 3 Kleine Mädchen wollten ein Gedicht über einen Laubbaum hören...



ein Laubbaum steht am Wegesrand
einsam, allein und unglücklich
seine Blätter hängen müd herunter
seine Rinde alt, rau und faltig

er vermisst die vielen Kinder:
die klettern hoch, weit hinauf
baumhaus bauend, singend lachend
picknick machend, zu Vogelzwitchern

heute steht er ganz allein
heute bleiben die kinder heim
haben alle besseres zu tun
sind zu „cool“ zum draußen spielen

schon jahre lang steht er nun
verlassen an dem wegesrand
seine blätter hängen müd herunter
seine rinde alt, rau und faltig

Doch eines Tages zeigt sich wieder
Eines kleinen Mädchens Gesicht
Drei Kinder spielen wieder
Ein Lachen zeigt nun sein Gesicht.

Jetzt ist er zwar noch älter
Bald schon zu alt für diese Welt
Doch noch einmal nicht allein
Kann er für immer Glücklich sein

1 Kommentar:

  1. So etwas schönes schreibst du einfach einmal so, weil 3 Mädchen ein Gedicht hören wollen? Du überrascht mich immer mehr! :-)

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