Rauchend am
Auto stehen, die Gute-Nacht-Glut verbrennt langsam, orange-rot zu Scar Tissue
aus Autoboxen. Vorher in kurzer Hose durch den Regen geschlendert, die Musik
beinah passend zu dem Regentropfenplätschern, während das Lachen der Freunde in
den leeren Straßen verhallt. Was macht einen schönen Tag aus? Gutes Wetter? Gute Musik? Gute Ideen? Gute…?
Kurzfilme,
gefolgt von Kunstkino, Bandproben gefolgt von Parties, Alkohol gefolgt von
Schlafen und Küssen im Dunkeln, im Bett. So zusammenhangslos perfekt.
Zusammenhangslose Perfektion. Ein wirres Fliegen der Gedanken, bis
Erleichterung sie zusammenpfriemelt zu einem Teppich aus Glücklicher Erwartung
an das Kommende, statt mühsamem Warten begleitet von Ängsten:
Ich werde
kein Schauspieler.
Ich werde
kein Dichter.
Ich werde
kein Musiker.
Alles
verworfene Träume, die jetzt das Fallen erleichtern. Entspannung nennt sich das
Ergebnis. Begleitet von neuen Träumen.
Und nach
dieser Gute-Nacht-Glut mit 60 durch Hausen nach Hause. Alles so Zeitlos (erscheinend).
Ich versinke in deinen Worten.
AntwortenLöschenSie sind wunderschön.
Meine Augen wollen immer weiter lesen, aber mein Kopf will jeden Satz noch drei Mal lesen, um ihn vollkommen aufzunehmen.
AntwortenLöschenMit diesem Text schreibst du die Dinge aus meinem Kopf auf, die ich selbst nicht formen könnte!