Samstag, 13. Juni 2015

Fähnchen im Wind

Wie schön das Gras grün leuchtet. Wie schön das Gras ist. Wie schön. Wie leicht es sich hin und her vom Wind wehen lässt. Wie schön. Wie es wächst und weht und wiedersteht. Wie schön.
Wieso kann nicht alles so sein wie Gras?
„Da möchte man ein Ochs sein um das Gras zu fressen und dann wieder ein Mensch um den Ochs zu essen, der solch Gras gefressen. „
Ich fühle mich so verloren in der Leichtigkeit und Unbeschwertheit des weiten Wiesengrases. Wenn ich daran denke, wie es sich um nichts zu kümmern braucht. Wie leicht das Leben wäre bräuchte man sich um nichts kümmern; Fähnchen im Wind, Grashalm in der Briese.
Wir sind eher Bäume im Sturm müssen unbiegbar sein. Gerade, groß, fest und stark und steil stehend im Wind.
Da wäre ich doch lieber ein Grashalm, dann wäre ich freier. Freier mich tragen zu lassen in das Unbekannte, schön verwachsen dunkel schlummernde Abenteuer der Freiheit. Freiheit. Das ist Gras. Sich um nichts kümmern zu müssen und um alles kümmern zu können. Das ist Freiheit.
Lass mich frei sein.

1 Kommentar:

  1. Spielst du bei deinem Titel auf das Lied von Prinz Pi hin?
    Denkst du der Grashalm weht immer "nur" nach links und rechts oder denkst du auch daran, dass er abbricht und wegfliegt?
    Es ist sehr spannend wie du Freiheit veranschaulichst! :-)

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