ein
Laubbaum steht am Wegesrand
einsam,
allein und unglücklich
seine
Blätter hängen müd herunter
seine Rinde
alt, rau und faltig
er vermisst
die vielen Kinder:
die
klettern hoch, weit hinauf
baumhaus
bauend, singend lachend
picknick
machend, zu Vogelzwitchern
heute steht
er ganz allein
heute
bleiben die kinder heim
haben alle
besseres zu tun
sind zu
„cool“ zum draußen spielen
schon jahre
lang steht er nun
verlassen
an dem wegesrand
seine
blätter hängen müd herunter
seine rinde
alt, rau und faltig
Doch eines
Tages zeigt sich wieder
Eines
kleinen Mädchens Gesicht
Drei Kinder
spielen wieder
Ein Lachen
zeigt nun sein Gesicht.
Jetzt ist
er zwar noch älter
Bald schon
zu alt für diese Welt
Doch noch
einmal nicht allein
Kann er für
immer Glücklich sein