1. Akt, 5. Auftritt
Er sitzt allein auf einer Bank. Rovo
erscheint.
Rovo: Hi.
Er: Hallo Rovo.
Rovo: Du siehst betrübt aus, ich seh‘s in deinen
Augen.
Er: Betrübt ist ein Wort für alte
Männer ohne Lebenslust.
Meine jugendliche Flamme
Ist nur vorübergehend verloschen
Ein Windstoß hat sie halb
erstickt
Der nächste wird sie neu
entfachen.
Rovo: setzt sich zu ihm. Ich mag nicht, dass
du so schaust. Gerne würde ich dir alle Streichhölzer der
Welt schenken, würde es helfen.
Rovo
legt eine Hand auf seine Schulte.
Willst
du nicht reden?
Er: Zuckt nur mit den Schultern. Hmm.
Rovo: Fährt ihm mit der Hand durch die Haare.
Komm schon.
Er: Ach. Immer zu seh ich sie nur
Voll Sehnsucht aus dem Fenster
schauen.
Dieser Blick, der galt mal mir.
Jetzt gilt er fast nur noch
blühenden Wiesen
Goldenen Wäldern und singenden
Vögeln
Sie will raus aus diesem kleinen
alten
Dorf und flieh von dieser
spröden
Alten traurigen Gesellschaft,
Sich lösen von bestimmenden Norm‘.
Ach für sie bin ich doch sicher
nur
Ein Teil von dem was sie
eigentlich
Schon lange überwinden wollte.
Rovo: Wieso denkst du denn sowas? Sie hätte allen
Grund dich nicht überwinden zu wollen. Du bist
der einzigste hier im Dorf, der
von mehr versteht, als nur Arbeiten und Faulenzen. Der was
vom Menschen versteht. Ich
jedenfalls fühl mich wohl in deiner Nähe.
Er: Schaut ihn an. Lächelt. Sag, Rovo wie
geht es dir?
Wohnst du immer noch mit deiner
Mutter
Im Hause, da am Rand vom Dorf?
Rovo: Ja
Pause.
Er: Das war schön, dass du das gesagt hast
eben.
Rovo: Was? Dass ich mich wohl fühle bei dir?
Er: Lacht. Ich fühl mich auch wohl bei dir.
Sie
schauen sich an.
Er: Ich denk mir immer aus, ich habe ein
Geschäft – und das wirft so viel Geld ab, dass ich Leben
Kann –
Rovo: Und was noch?
Er: Sonst nichts, das ist doch viel.
Sie
kommen sich näher.
Küssen sich, vorsichtig. Zurückhaltend.
Wieso ich immer so tolle Kommentare schreibe?
AntwortenLöschen- weil du einfach so unglaublich schön schreibst! Jeder deiner Texte verzaubert mich.
Immer, wenn ich sehe, dass du einen Text geschrieben hast, bin ich überglücklich.
Ich kann ihn aber dann nicht sofort lesen. Ich muss immer erst warten bis ich es mir erlaube. Es ist wie eine Belohnung. Schaffe ich viel an einem Tag, darf ich einen Text von dir lesen. Nein nicht lesen - eher verschlingen. Ich lese ihn einmal. Dann denke ich nach und lese ihn nochmal. Danach lasse ich ihn auf mich einwirken.
Wegen all' dem, muss ich dir jedes Mal etwas unter deine Texte schreiben.
(ich habe leider keine Ahnung, wann ich wieder schreiben werde. Es muss erst wieder etwas geschehen - etwas worüber ich nachdenken muss. Oder wenn ich wieder etwas mit K mache, vielleicht dann)
Liebste Grüße:)