Mittwoch, 10. September 2014
Teil 1 einer kleinen Geschichte
Als Georg D. eines Morgens mühsamer als sonst aus seinem Bett stieg und zu aller erst, wie jeden Tag nach dem Aufstehen, die Gardinen vor seinem Fenster mit beiden Händen und Armen aufschob, schob sich gerade in dem Moment eine dunkle Wolke vor die Sonne, wie als wollte sie ihm, ganz anders als sonst, heute nicht guten Morgen sagen. Mit einem Schulterzucken jedoch diese kleine Traurigkeit beiseite schiebend, öffnete er das durchsichtige Gehege seiner Hausschnecke, um sie kurz heraus, an die frische Luft zu setzen. Doch statt Anzeichen zum Aufstehen zu machen, hustete die Kleine nur und drehte sich im Halbschlaf zur anderen Seite. Jetzt schon etwas trauriger schlenderte Georg D. zum Kühlschrank, holte die Unterseite eines alten Brötchens heraus, legte vorsichtig die letzte Scheibe Schinken darauf, als er merkte, er hatte die Butter vergessen. Mühsam hob er den Schinken wieder ab, strich eine dünne Schicht Butter, damit der Rest noch für den Abend reichen würde und während er mit dem Schinken das Brötchen wieder bedeckte, schaute er auf die an der Wand hängende alte Uhr – Schon halb nach sieben, fast schon dreiviertel. Hatte ihn diese Unachtsamkeit, die Butter nicht sofort aufzutragen um seine Pünktlichkeit gebracht? Und was würde sein Chef dazu sagen?
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so überwältigend! Wirklich!
AntwortenLöschenEs ist toll, wie du schreibst. Du bewirkst eine unglaubliche Harmonie.
Hör niemals auf zu schreiben!♥