Dienstag, 2. September 2014

Bitte nicht


Alles fängt an, mit einem kleinen Gedanken. Oder nicht mit einem Gedanken, sondern mit einem leichten Stoß von hinten, bei  dem du dachtest, er würde von vorne kommen. Dann geht es weiter mit dem kleinen süßen Gedanken - oder mit Regen? Mit Regen der dich durchnässt, bis auf die Haut und du deine Finger nicht mehr spürst und dann trifft dich der kleine süße Gedanke, erst nur ganz kurz, als würde er dich nur streifen, wie die Schulter, die dich in dem vollen Gang, auf den Boden wirft, bis du in einem kleinen Kreis von Menschen liegst, die dich anstarren, lachen, weggehen. Du liegst in einem leeren langen Gang. Dann kommt der feste Tritt, in deinen Magen, als du den Sinn ihrer Wörter verstehst, die Tränen, als du ihren Satz als Schlag in deinem Gesicht siehst. Du stehst zwischen zwei Spiegeln, die alles was du erlebt hast in einer unendlichen Schleife projizieren. Deine verheulten Augen, deine trockene Haut, wo Salztränen langsam verschwanden. Du stehst auf, willst den Gang verlassen, doch findest dich eingesperrt und verloren zwischen, dem, was du kannst, was du willst, wie du dich fühlst und wie du glaubst dich zu fühlen, wenn sie nicht da ist. Du verlierst den Halt, die Tritte die Schläge, die endlos oft projizierten Bilder haben den Gedanken gefestigt. Du verlierst den Halt. Der Gang, der nur noch vorne und hinten zu gehen schien, geht jetzt auch nach oben und nach unten, doch du fällst, als du (dich) mit deinem eigenen  Messer (das Seil durch) schneidest. Auch wenn du durch Wasser fällst, ziehen deine Erwartungen an dir, wie der schwere Stein, der mal als Anker neben deinem Bett lag. Du erkennst, dass loslassen dich schweben lässt, doch lässt nicht los, aus Angst, den schon längst verlorenen Halt zu verlieren. Das Bild vor deinen Augen… 


…wie er fällt. Der Film, der dich berührt, dein neuer Status:  „Brücken“. Der Gedanke, sitzt jetzt so tief, dass er anfängt Fragen zu stellen: „Wann?“, „Wo?“, „Wie? - Genauso, wie Bobby?“. Du, weißt nicht, was dir noch halt gibt. 2 von 2-mal hast du nur aus dem Fenster geguckt, als der Stein in deiner Hand lag um dir zu helfen. Sogar überlegt ihn zu schmeißen. Doch stattdessen schmeißt du dich weg. Bitte nicht. Bitte nicht. Bitte nicht. Wie nicht?

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