Ich starre mit
weit offenen Augen auf einen vor mir stehenden sehr kalten Bildschirm. Auf ihm
spielen sich die wahnsinnigsten Szenen: Tränen, die in dicken Strömen über Gesichter
rollen, Menschen die vor Schmerz aufschreien, laut lachende alte Männer, junge
Mädchen die vor Lust stöhnen und Jungs, die ihre Augen leicht einwärtsgedreht und
ihr Lieder halb geschlossen haben, ebenfalls berauscht von nie gekannten
Berührungen und ihnen entfliehende Laute gleichermaßen nicht zurückhalten
können, Schlangen schleichen um die nackte Knöchel von entblößter Haut Zeigenden
und in einer Ecke gebiert eine Frau ein Kind, während zu den Seiten die ersten
Menschen die Maske ihres Lebens abziehen und mit weißlich bleichen Gesichtern
zu Boden sinken. Ich sehe Blut, Liebe, Schmerz, Freude, Tod, Verführung und Lachen.
Doch als ich mich dem Bildschirm nähern, in die Szenerie mich stürzen will um
mitzuerleben und meine Nase das Glas berührt, spüre ich diese eisige Kälte und
meine Haut droht festzufrieren.
Ich habe mich gerade echt gefreut, als ich gesehen habe dass es deinen Blog noch gibt. Ich weiß nicht ob du dich noch an mich erinnerst. Ist lange her.
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