Ich habe Kopfschmerzen.
Das Pfeifen und Klirren aus meiner Vorstellung hat sich zu lauten Sirenentönen
verwandelt. Ich liege auf dem kalten Steinboden umgeben von der grüner
Flüssigkeit. Durch die Wände hindurch höre ich neben den Sirenen jetzt auch
Schreie und Rufe, Fußgetrampel.
So wachte
ich auf. Wie aus einem Traum, aus dem man sich nicht sicher ist aufwachen zu wollen.
Langsam drückte ich meinen Oberkörper nach oben und stand auf, meine Kleidung
und Haare jetzt nass von dem Grün. Ich zitterte. Meine Beine konnten sich kaum
halten, mein Kopf unfähig einen klaren Gedanken zu fassen. Meinen Arm herunter,
bis in die Hände und die Fingerspitzen schüttelte es mich. Die Schreie wurden
lauter, überdeckten fast die durch das ganze Gebäude schallenden Sirenen. Und
schleichend langsam überkam mich das Bewusstsein, wem die Schreie galten.
Schleichend langsam. Schleichend langsam. Und dann, wie auf einen Schlag hörte
das Zittern auf, mein Kopf fasste wieder klare Gedanken, meine Beine fanden
wieder halt. Und das Wort „Flucht“ brannte sich wie ein Mal als Ziel vor meine
Augen.
Durch die einzige
Tür in der großen Halle schlich ich mich heraus, aber bevor sie zufiel und das
bunte Licht der Gefäße verschluckte, denn in dem Gang draußen war es dunkel,
schaute ich noch einmal auf das zurück, was ich so lange gesucht und jetzt
würde verlassen müssen. Ich wusste nicht, was passiert war, als ich mit meinem
Messer das Glas des einen Gefäßes zerbrochen hatte. Aber zu groß war meine
Angst, noch einmal in solch einen Traum geschmissen zu werden, das Bild der
plötzlich stumm umkippenden Frau zerriss immer noch immer wieder meine Gedankenströme, mit der bitteren Ahnung,
es könnte wahr sein, was ich gesehen hatte. Es könnte meine Schuld sein. Ich
drehte unter dem ständig fortwehrenden Tönen der Sirenen und Menschenrufen mich
weg, ließ die Tür zufallen und betrat den dunklen Gang.
spannend, spannend! Vor allem kann man sich alles so gut vorstellen! :-)
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