Freitag, 28. August 2015

Honey in the hair



Mir ist alles so müßig geworden. Das Laufen, das Fahrradfahren. Autos machen Bequem. So müßig. Arbeiten, Beschäftigung. Freizeit macht bequem und fühlt sich so träge an zu gleich, so zähflüssig wie Honig. Honey in the Hair. Verfallen der Lasterhaftigkeit. Der Langeweile. Langeweile ist aller Laster Anfang. Bin des Abschreibens, des Aufwands, des Denkens so überdrüssig geworden, aber denke und schreibe dennoch. Es fühlt sich an, als flossen durch meine Venen nicht Blut sondern Quecksilber, schwer. Unendlich schwer. Des Trainings, der Übung, dem Organisieren, dem allem so überdrüssig geworden. Und all den anderen, begegne ich mit Ehrfurcht, Bewunderung oder Ekel, so ganz entscheiden, da zu ist es mir zu müßig geworden, kann ich mich noch nicht. Auch der Moral so überdrüssig geworden. Deswegen sitze ich jetzt hier und trinke roten Wein und rauche Zigaretten, höre alte Lieder, die ich schon zu gut kenne, damit nicht auch das neu Kennenlernen, das Zuhören zu sehr mich anstrengt.

1 Kommentar:

  1. Wäre es jetzt seltsam, wenn ich dir sage, dass es mir genau so geht? Das mit den alten Liedern. So ist es auf jeden Fall!

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