Mir ist alles so müßig geworden. Das Laufen, das Fahrradfahren.
Autos machen Bequem. So müßig. Arbeiten, Beschäftigung. Freizeit macht bequem
und fühlt sich so träge an zu gleich, so zähflüssig wie Honig. Honey in the
Hair. Verfallen der Lasterhaftigkeit. Der Langeweile. Langeweile ist aller
Laster Anfang. Bin des Abschreibens, des Aufwands, des Denkens so überdrüssig
geworden, aber denke und schreibe dennoch. Es fühlt sich an, als flossen durch
meine Venen nicht Blut sondern Quecksilber, schwer. Unendlich schwer. Des
Trainings, der Übung, dem Organisieren, dem allem so überdrüssig geworden. Und
all den anderen, begegne ich mit Ehrfurcht, Bewunderung oder Ekel, so ganz
entscheiden, da zu ist es mir zu müßig geworden, kann ich mich noch nicht. Auch
der Moral so überdrüssig geworden. Deswegen sitze ich jetzt hier und trinke
roten Wein und rauche Zigaretten, höre alte Lieder, die ich schon zu gut kenne,
damit nicht auch das neu Kennenlernen, das Zuhören zu sehr mich anstrengt.
Wäre es jetzt seltsam, wenn ich dir sage, dass es mir genau so geht? Das mit den alten Liedern. So ist es auf jeden Fall!
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