Stell dir
vor, es regnet. Feste große Tropfen Wasser, fallen wie aus Eimern gekippt aus
den grauen Wolken herunter. Es ist kalt. Aber du sitz drinnen, in einer kuschligen
Wohnung, der Kamin ist an. An den Fenstern perlen die Regentropfen unrhythmisch
herunter. Der heiße Tee in deiner Hand lässt die Scheibe vor der du sitzt
langsam beschlagen.
So guckst du aus dem Fenster. Aber was du siehst sind zwei Menschen in der Sonne unter einem Baum. Wie als schaust du einen Film, aber durch eine vernebelte mit Regentropfen benetzte Linse. Trotzdem siehst du vor dir das Bild, von einer jungen Frau mit schönen blonden Haaren, blauen Augen und einem Lächeln auf dem Mund, ihren Kopf angelehnt an einen Mann ungefähr Ende 50. Er trägt einen altmodischen britischen Anzug, eine Pfeife zwischen seinen Zähnen. Seine eher langen bereits grau werdenden Haare kämmt er immer wieder mit seiner Hand nach hinten, so dass sich seine faltige Stirn zeigt und darunter seine warmen braunen Augen. Auch auf seinem Mund zeigt sich ein lächeln, obwohl es eher von den Augen zu kommen scheint. Kennst du das, wenn Menschen mit ihren Augen lächeln?
So guckst du aus dem Fenster. Aber was du siehst sind zwei Menschen in der Sonne unter einem Baum. Wie als schaust du einen Film, aber durch eine vernebelte mit Regentropfen benetzte Linse. Trotzdem siehst du vor dir das Bild, von einer jungen Frau mit schönen blonden Haaren, blauen Augen und einem Lächeln auf dem Mund, ihren Kopf angelehnt an einen Mann ungefähr Ende 50. Er trägt einen altmodischen britischen Anzug, eine Pfeife zwischen seinen Zähnen. Seine eher langen bereits grau werdenden Haare kämmt er immer wieder mit seiner Hand nach hinten, so dass sich seine faltige Stirn zeigt und darunter seine warmen braunen Augen. Auch auf seinem Mund zeigt sich ein lächeln, obwohl es eher von den Augen zu kommen scheint. Kennst du das, wenn Menschen mit ihren Augen lächeln?
Die beiden
scheinen sich zu unterhalten, doch du hörst sie nicht. Du sitzt in einem
Stummfilm ohne Musik. Alles ist still. Sie hält ein Notizbuch in der Hand, aus
dem sie vorzulesen scheint. Ein schönes Buch, in braunem Leder eingebunden. Sie
scheinen sich zu freuen. Sie beginnen in dem Buch Notizen hinzuzufügen.
Hinter dir,
in deiner Wohnung, deiner Küche, auf der Herdplatte beginnt die Kanne gefüllt
mit kochendem Wasser zu Pfeifen. Du ignorierst sie, deine Augen immer noch auf
das Bild der beiden Menschen gerichtet. Wie sie sich freuen, wie glücklich sie
sind, als wäre endlich alles geschafft. Das Pfeifen wird lauter. Die Töpfe in
den Schränken beginnen zu Rattern, das Kaminfeuerflackern wird wilder, als
wollte es ausbrechen. Immer noch schaust du stur und stumm nach vorne, immer
tiefer starrst du in diese blauen Augen, verlierst dich in ihnen, sie kommen
immer näher. Du hörst die Töpfe unter lautem klirren auf den Boden fallen,
deine Bücher stürzen wie ein Wasserfall aus den Regalen, alles in deinem Haus
schreit, brüllt dich an. Du starrst weiter in diese immer größer werdenden
Augen, du ertrinkst in dem tief dunklen Blau und bevor dieses blau dem Schwarz
weicht, siehst du noch einmal das ganze Bild; die Frau kippt um, der Mann beugt
sich über sie, schüttelt an irreren Schultern, keine Regung. Nichts. Dann wird
alles schwarz.
Mit der richtigen Musik könnte man fast zum weinen anfangen. Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Teile (falls du noch welche schreibst). :-)
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