„Julés. Träumen und fliegen
wollen, wie eine Blume, die steht’s weiterwächst und so bunt blüht. Sie ist
schön nicht wahr? Diese Lichtung meine ich?“ In ihren schönen Kleidern war die
Gestalt aufgestanden, hatte die Flöte beiseitegelegt und war einige Schritte
auf Julés zugegangen. Während Julés, viel schüchternen als sonst, da stand und
mit großen Augen auf diesen schönen Menschen starrte. „Verzeih mir, wo bleiben
meine Manieren. Ich bin Floré und freue mich, dass so spät noch jemand meinem
Flötenspiel zuhört.“ Floré war noch ein paar Schritte weiter auf Julés
zugegangen, lächelte freundlich und hielt jetzt ebenfalls etwas verlegen zum
Gruße die Hand hin. Julés nahm sie und sie schüttelten sich die Hände. Florés Hand
fühlte sich warm an, so als wärme man sich die Hand an einem Kaminfeuer nach
einem langen Spaziergang durch den Schnee. Und sofort schien diese Wärme durch
Julés Körper zu fließen und Julés fühlte sich auf eine Art geborgen und sicher
aber auch wild und frei, wie es im Dorf sich noch nie angefühlt hatte. (Eine
Fremde Person im Wald zu treffen hört sich für euch sicher gruselig an und
vielleicht denkt ihr, Julés müsste doch Angst haben. Aber zum einen hatte Julés
fast nie Angst und zum anderen hättet ihr euch bei diesem Menschen ebenso
sicher und wohl gefühlt, wie als säßet ihr zwischen all den Freunden, die ihr am
aller liebsten mögt um ein Lagerfeuer.) „Ich mach mir eh nicht viel aus
Manieren.“, antwortete Julés leise, aber mit einer Stimme, voll Spannung und Julés
Augen blitzten feurig, freudige auf. „Das ist schön, dass du das sagst Julés.
Denn wo wir hingehen, gibt es niemand, der Vorschriften macht, niemand, der dir
sagt, wie du deine Haare tragen sollst oder wann du zu Hause sein musst. Ja,
dieser Ort wird dir gefallen, er übertrifft in seiner Schönheit selbst diese
Lichtung…“
ich mag den Vergleich mit dem Kamin, der Wärme und dem Schnee Spaziergang sehr gerne!
AntwortenLöschenich mag den Vergleich mit dem Kamin, der Wärme und dem Schnee Spaziergang sehr gerne!
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