An einer Wiese
Klick klack
klingen deine weißen Schuh,
wie du durch
die Straßen springst
noch Kind.
So geschwind
singst du dein Lied vor dir hin.
Aber wieso
so geschwind?
Ach, wo
willst du hin?
Nimm dich in
Acht vor den großen Mächtigen,
vor dein
kleinen Gierigen.
Ja, nimm
dich in Acht vor so viel,
denn so viel
ist dir nie gesagt worden,
wird dir nie
gesagt werden.
Aber wem
erzähl ich das, du bist ja noch so klein und so frei.
Bist noch so
Kind und kannst noch singen.
Wurdest noch
nie gestochen, bist drum nicht blind.
Kannst und
wirst noch so viel riechen und schmecken –
Aber nimm
dich in Acht vor den Schmierigen, die nach dir lecken,
vor den
Irrenden und Schrecklichen.
Aber wem
erzähl ich das, du bist ja noch so klein und so frei.
Du kannst
noch an dieser Wiese sitzen
und ohne
schreien dichten.
Oh, wie
deine Augen blitzeln,
bist ein glitzernder
Stein, so frei, so klein, so eins.
Aber wem
erzähle ich das,
ich wäre ja
selber gerne du - so klug!
Was erzähl
ich dir da von mir?
Du solltest
uns ja noch gar nicht hören.
Sei erstmal
bei dir.
- An einer Wiese, als es noch recht dunkel war,
Jan van Dick
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