Kino.
Schöner Abend. Wir Schlendern lachend aus dem großen Saal und durch die hohen
Glastüren und betreten den belebten Platz am Eschenheimer Tor. Reden, Schweigen,
Lachen im angenehmen Wechsel, hatte beinah vergessen, wie es sich anfühlt mit
neuen Menschen zu spazieren – schön fühlt es sich an, mit diesem Kitzeln und
Prickeln. Die Ziffern zeigen 0:10; wir gehen langsam die so weiter man sich vom
Kino entfernt immer leerer werdende Straße entlang in Richtung S- und U-Bahn
Haltestelle „Hauptwache“. Hier ist es wieder lebendiger – der Weg eine schöne
Mischung aus Schuh-Klick-Klack durch leere Straßen und Menschengewühle gleich
Hummellauten, laut und leise, leer und lebendig. Ein Polizeiauto parkt in der
Nähe des Eingangs, Menschen rennen zu ihrem Zug, andere rauchen gemütlich eine
letzte Zigarette. Unten riecht es nach Gras, ich schmunzle.
„Hier ist
das Betreten nicht erwünscht!“ – spricht steif ein Beamter.
„Aber wieso
nicht?“
„Polizeieinsatz.
Treten sie zurück.“
„Aber meine
Bahn…?“
„Welche?!“
„Nach
Friedrichsdorf, die letzte vor sieben Uhr morgens.“
„Sie wollen
hier gar nicht runter.“
Auch andere
versuchen sich an den Beamten vorbei zu argumentieren. Wir drehen um, ich begleite
sie noch zur glücklicherweise später fahrenden Bahn nach Friedberg zur
Konstablerwache und stehe dann alleine um 0:42 in der Nachtluft Frankfurts. Die
ersten Lichter schon lange aus.
da es ganz gut passt, hier noch unser zweiter Song,
freut mich, wenn ihr mal reinhört.
freut mich, wenn ihr mal reinhört.
Diesmal ist der Text vom Lied übrigens von mir... :)