Dienstag, 28. Juli 2015

Teil 1.2

Die Geschichte "Jetzt" geht weiter, das ist jetzt Teil 1.2. Ab Morgen bin ich auf nem Camp, da hört ihr erstmal nichts von mir. Tut mir leid, dass die Sprachaufnahme noch nicht da ist. Ich bin dran. versprochen!!!



Stell dir vor, es regnet. Feste große Tropfen Wasser, fallen wie aus Eimern gekippt aus den grauen Wolken herunter. Es ist kalt. Aber du sitz drinnen, in einer kuschligen Wohnung, der Kamin ist an. An den Fenstern perlen die Regentropfen unrhythmisch herunter. Der heiße Tee in deiner Hand lässt die Scheibe vor der du sitzt langsam beschlagen.
So guckst du aus dem Fenster. Aber was du siehst sind zwei Menschen in der Sonne unter einem Baum. Wie als schaust du einen Film, aber durch eine vernebelte mit Regentropfen benetzte Linse. Trotzdem siehst du vor dir das Bild, von einer jungen Frau mit schönen blonden Haaren, blauen Augen und einem Lächeln auf dem Mund, ihren Kopf angelehnt an einen Mann ungefähr Ende 50. Er trägt einen altmodischen britischen Anzug, eine Pfeife zwischen seinen Zähnen. Seine eher langen bereits grau werdenden Haare kämmt er immer wieder mit seiner Hand nach hinten, so dass sich seine faltige Stirn zeigt und darunter seine warmen braunen Augen. Auch auf seinem Mund zeigt sich ein lächeln, obwohl es eher von den Augen zu kommen scheint. Kennst du das, wenn Menschen mit ihren Augen lächeln?
Die beiden scheinen sich zu unterhalten, doch du hörst sie nicht. Du sitzt in einem Stummfilm ohne Musik. Alles ist still. Sie hält ein Notizbuch in der Hand, aus dem sie vorzulesen scheint. Ein schönes Buch, in braunem Leder eingebunden. Sie scheinen sich zu freuen. Sie beginnen in dem Buch Notizen hinzuzufügen.
Hinter dir, in deiner Wohnung, deiner Küche, auf der Herdplatte beginnt die Kanne gefüllt mit kochendem Wasser zu Pfeifen. Du ignorierst sie, deine Augen immer noch auf das Bild der beiden Menschen gerichtet. Wie sie sich freuen, wie glücklich sie sind, als wäre endlich alles geschafft. Das Pfeifen wird lauter. Die Töpfe in den Schränken beginnen zu Rattern, das Kaminfeuerflackern wird wilder, als wollte es ausbrechen. Immer noch schaust du stur und stumm nach vorne, immer tiefer starrst du in diese blauen Augen, verlierst dich in ihnen, sie kommen immer näher. Du hörst die Töpfe unter lautem klirren auf den Boden fallen, deine Bücher stürzen wie ein Wasserfall aus den Regalen, alles in deinem Haus schreit, brüllt dich an. Du starrst weiter in diese immer größer werdenden Augen, du ertrinkst in dem tief dunklen Blau und bevor dieses blau dem Schwarz weicht, siehst du noch einmal das ganze Bild; die Frau kippt um, der Mann beugt sich über sie, schüttelt an irreren Schultern, keine Regung. Nichts. Dann wird alles schwarz.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Jetzt



Beinah schwarze aber definitiv lockige Haare, meine grünen Augen, groß, in dem zerrissenen schwarzen Mantel. Wie sich trotzdem noch elegant meine eigene Figur darin ausmalte, meine Brüste, meine Hüften… Meine Lippen wund und rot, meine Haare tropfen nass auf meine Kleider herunter. So sah ich mein eigenes Spiegelbild an der riesigen Glaswand in der Halle, auf die zu betreten ich schon so lange gewartet hatte. Und darunter? Da standen sie. Endlich. Wie ein Meer aus Abermillionen bunt-leuchtenden Lichtern. Tausend verschiedenfarbige Flüssigkeiten abgefüllt in unzählige kleine Glasgefäße. In ihnen bewegten sich wie Fische weiße Schlieren im Kreis zufällig hin und her. Der bald helle, bald verhüllte Mond, warf wechselndes Licht auf die Gefäße und ließ sie traumartig leuchten. Da standen sie. Endlich. Endlich vor mir. Eine so unendliche Schönheit, die jedem Menschen Augen und Mund weit aufgerissen hätte. Doch wer um die Bedeutung dieser so unscheinbaren Schönheiten wusste, den Zwang es in die Knie. So saß ich da, kniend, vor mir ein Meer aus Lichtern, ich Roxanne mit Augen und Mund weit aufgerissen, stumm schreiend, vor dem, was ich so lange gesucht hatte, meine Arme über meinen Kopf geschlagen. Stumm schreiend, vor dem, was ich so lange gesucht hatte. Ich Roxanne. Meine Arme über meinen Kopf geschlagen, stumm schreiend, vor dem, was ich so lange gesucht hatte, meine Arme über meinen Kopf geschlagen. Ich Roxanne. Stumm schreiend. Vor dem was ich schon so lange gesucht hatte. Stumm schreiend, meine Arme über meinen Kopf geschlagen. So saß ich da, ich Roxanne. Eine halbe Ewigkeit und überwältigt und schockiert zu gleich. Mit Augen und Mund weit aufgerissen, stumm schreiend.

So sitzend vergingen Sekunden, bald Minuten, dann Stunden.

So sitzend vergingen Sekunden, bald Minuten, dann Stunden.

Plötzlich, wie aus seinem Traum herausgerissen überkommt mich Tatendrang. Ich war hier, ich hatte sie nach so langem Suchen gefunden. Ich wusste, was er mit ihnen machen konnte, ich wusste wozu sie gut waren, wofür er sie brauchte. Ich wusste, ich muss sie ihm wegnehmen. Wieso hatte ich mich nicht damit beschäftig wie? Die Frage kreiste durch meinen Kopf, wie Mücken um eine Lampe, laut summend, vernebelnd: WAS JETZT?
Ohne weiter zu denken nahm ich ein Messer aus meinem Gürtel und warf. In seiner Drehung blitzte es eins, zwei Mal das Licht reflektierend bunt auf, dann traf es ein grünes Gefäß. PENG! Das Gefäß sprang sofort auf, das Glas zersplitterte und es floss die grüne Flüssigkeit zuerst schnell, dann immer langsamer letztendlich quälend langsam heraus und auf mich zu. Wie versteinert folgten nur noch meine Augen dem mir immer näherkommenden Grün, bis es nur noch weniger Zentimeter, dann Millimeter von mir entfernt war. Und dann wurde alles schwarz.

Sonntag, 5. Juli 2015

Echt jetzt

Das kann doch nicht sein, du kommst zurück, von Fahrrad fahren, Rotwein trinken, kiffen am Lagerfeuer, schlafen unter freiem Himmel, Jungs in Röcken und Mädchen mit kurzen Haare, "The Wall" über Walkman hören, Kirschen Essen und unter einem Baum rauchen auf die Bahmn wartend. Und die ersten Sachen, die deine Eltern zu dir sagen sind:
Erlidige bitte dein Uni Zeug
Räum dein Zimmer auf.





Ich will die Woche mal meine Blog etwas umgestalten und sobald ich nicht mehr erkältet bin, kommt auch mal eine Audio oder Videodatei, ist nur mit meiner Stimme gerade nicht möglich. Die Technik hab ich jetzt aber.


Ich hoffe euch geht es allen gut.