Mittwoch, 24. Juni 2015

Fliegen dürfen



Ich liebe das Mädchen, das mich hält und da ist. Ich liebe das Mädchen, das nachdenkt. Die Vegetarierein, die Veganerin. Ich liebe das starke Mädchen, die Rebellin, Kopf durch die Wand. Ich liebe das Theater Mädchen, das mit mir spielt. Das Mädchen mit ihren Texten. Ich liebe das Sonnenscheinmädchen. Ich liebe das Mädchen, dass ihre Faust gegen den Himmel streckt. Ich liebe das tanzende Mädchen, das schlaue Mädchen, das bunte, aber auch das schwarze. Ich liebe das musikalisch Mädchen und das mit ihren alten 70er und 80er Jahre Songs. 

Aber ich werde nie ein Mädchen finden, dass alles das ist, was ich liebe. Es geht nicht. Und ich glaube auch, dass ich jung bin. Das wir jung sind. Und so lange will ich das nicht. 

Ich will es nicht. Ein Mädchen finden. Mich auf dieses eine konzentrieren, nur eine der Sachen zu sehen, wenn ich morgens aufwache. So lange ich noch jung bin brauch ich noch diese Freiheit fliegen zu dürfen, zu können. Die Freiheit mir auszusuchen, wo ich morgens aufwache.

Und ich will keine Gefühle verletzen.
Und es tut mir Leid.
Und ich habe ein schlechtes Gewissen.
Und es tut weh.
Und es ist nicht leicht.
Aber ich kann nicht anders.

Sonntag, 21. Juni 2015

Ängste

  
Die Quintessenz unseres Denkens

Ist eine Welt voll Ängsten.

Wo wir mit Gespenstern  kämpfen

Die wir harmlos fänden

Würden wir nur denken.

Sonntag, 14. Juni 2015

Abitur und so :D

Sonntag Abend 21:42


Hallo Menschen,


ich wollte euch allen mal ein kuzes Update meines Lebens geben:

Alter: 18 Jahre

Seit Mitte Mai: Verkäufer beim Bäcker auf 450€ Basis

Seit 3 Tagen: Abitur

Ich hab vor einen Monat nach Nepal zu gehen. Und danach in ffm Mathe und Info auf Lehramt zu studieren.

Ich hab meinen Schauspieltraum... aufgegeben? Verschoben? Ich weiß es nicht genau. Aber es tut irgendwie noch weh. Und tut weh im Studienführer was über Kreativität und Schauspielschulen zu lesen. Aber ich (glaube ich) bin nicht gut genug.

Ich habe viele nette Menschen um mich. Aber auch eine sehr nette Freundin verloren, glaube ich.

Ich will neue enge Freunde, mit denen man über alles reden kann.


Danke fürs zuhören.



Samstag, 13. Juni 2015

Fähnchen im Wind

Wie schön das Gras grün leuchtet. Wie schön das Gras ist. Wie schön. Wie leicht es sich hin und her vom Wind wehen lässt. Wie schön. Wie es wächst und weht und wiedersteht. Wie schön.
Wieso kann nicht alles so sein wie Gras?
„Da möchte man ein Ochs sein um das Gras zu fressen und dann wieder ein Mensch um den Ochs zu essen, der solch Gras gefressen. „
Ich fühle mich so verloren in der Leichtigkeit und Unbeschwertheit des weiten Wiesengrases. Wenn ich daran denke, wie es sich um nichts zu kümmern braucht. Wie leicht das Leben wäre bräuchte man sich um nichts kümmern; Fähnchen im Wind, Grashalm in der Briese.
Wir sind eher Bäume im Sturm müssen unbiegbar sein. Gerade, groß, fest und stark und steil stehend im Wind.
Da wäre ich doch lieber ein Grashalm, dann wäre ich freier. Freier mich tragen zu lassen in das Unbekannte, schön verwachsen dunkel schlummernde Abenteuer der Freiheit. Freiheit. Das ist Gras. Sich um nichts kümmern zu müssen und um alles kümmern zu können. Das ist Freiheit.
Lass mich frei sein.

Mittwoch, 3. Juni 2015

"Heimat" oder "heim sein"



Wollen wir nicht alle am liebsten heim?
Wo man uns versteht.
Wo man uns gewisse Dinge nachsieht?
Glaubt ihr nicht, das geht?
Du sitzt weit fort, der Wind trägt zu dir dies traute Lied
und du wünschtest: Jetzt möchte ich zu Hause sein.

Montag, 1. Juni 2015

Wie die Straßen laufen



Ich wollte mal fragen, worauf ihr gerade mehr Lust habt? So kleine Gedichte, oder eher Vortsetzungen von den Drama ähnlichen Sachen oder lieber Epik? Würde mich freuen, wenn ich dazu ein bisschen Feedback bekomme.

Aber hier erstmal noch ein Gedicht, das über Pfingsten entstanden ist: 


 Wie die Straßen laufen

Wie die Wege ach so schön
Sich in der weiten Welt verlaufen
Wie der Nebel mir die Sicht
Vertrügt, den Blick verschwimmen lässt

Ich laufe einfach gerade aus
Wieso sollte mich das störtn
Ich seh die Lichter gehen aus
Doch ich, ich hör nicht auf.

Der Weg bedeckt mit Wurzeln
Stolpersteine stapeln sich
Doch du, du stolperst nicht.

Du gehst einfach weiter
Siehst dein Ziel
Klar vor deinen Augen
Denn du, du hörst nicht auf

Gestern war ein starker Wind
Die Bäume liegen auf den Wegen

Doch sie, sie sind gescheiter,
wie wollen einfach weiter
Ihnen ist es scheiß egal.
Offen für was kommen mag.

Und euch umhüllt der Nebel!

Ja, ihr seid verhüllt!
Ihr versucht nicht mehr zu sehen
Seid verrostet, alt und blind
Doch eigentlich noch jung genug.
Also: ändert die Welt, sie kann es brauchen!