Lisa: Du sprichst von zweier Rosen
Und
sprichst von zweier Wegen
Ich
hört dein wein‘ von oben
Und
seh jetzt deine Tränen
Doch
sind es zweierlei?
Du
sagst sie gehen entgegen,
Fühlst
du dich denn nicht frei,
Bleibt
dir noch Platz zum sehen?
Er
ist dir doch so nah,
Lass
ihn doch nahe sein
Du
bleibst doch steht’s noch frei.
Amelie: Schenk mir doch was von diesem
Weine
Lisa schenkt ihr Wein in ein Glas
Amelie: Oh, wie die roten Tropfen
fließen
Wie
gern möchte ich in zwein‘ zerfließen
In
Rot und Weiß zugleich mich gießen.
Zwar
hält er mich, wenn ich fort will,
Doch
halt ich mich, wenn ich fort will.
Ich
brauch ihn doch, verstehst du nicht
Ich
kann nicht mit und auch nicht ohne
Und
so wie jetzt erst recht nicht mehr.
Lisa: Denk auch an ihn, komm seh,
Doch
wie er für dich fühlt
Klar
tut es zuerst weh
Ist
er nicht, was dich rührt?
Im
inneren ist doch er.
Ihr
könntet doch zu zwei
auch
euch die Welt erklärn
verstehn,
weshalb es schneit
zum
grünen Licht des Waldes
Der
Rosen Düfte schmecken,
Zu
zweit wird euch nicht kalt
Könnt
Sterne neu entdecken
Euch hinter Bäum‘ verstecken
Wenn sie dann nach euch suchen
Schneller sein als sie,
Wenn sie euch lauthals rufen.
Beim grünen Licht des Waldes
Der Rosen Düfte schmecken
Zart Händ‘ entgegen strecken
Zusammen, zusammen alt.
Sind das nicht deine ganzen
Wünsche?
Amelie: Ich
seh das Glänzen deiner Augen
Wie deine Worte wie ganze warme
Sonnenstrahlen meine müden
Lieder
Zu lebenslustgen Spiegeln bald
verwandeln
Jetzt schäumt es in mir auch
Die goldne Lebenskraft
Mein Krug der schäumt fast über
Woher kommt diese Kraft?
Lass mich noch einen Schluck
Mein trägen Mund benetzen
Mein Dank für deine Worte.
Lisa: Ich
will doch euer Glück,
Jetzt leg dich warm zu Bett
Ich will dich nicht mehr störn‘
Auf bald, ich muss jetzt weg.
Lisa geht ab.
so schöne worte:)♥
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