So, weil der Post so kurz ist und die Szene eher n Übergangsszene, werde ich versuchen am Wochenende schon die nächste hochzuladen. Viel Spaß beim lesen ;)
Er öffnet unter Quietschen die alte Holztür, tritt hinaus auf das von flackernden Ölflammenlicht orang beleuchtete Kopfsteinpflaster, als die scharfe Luft ihn kalt umgibt. Ein paar Schritte geht er noch. Die schnell in seinem Kopf, kreisenden Worte bringen ihm zum stehen. Seine Gedanken, wie Monologe, hallen rasend ihm durch den Kopf. Er setzt sich, beobachtet das zwischen den Steinen grün hervorwachsende warme Moos. Die matte Spiegelung des Straßenlichts glänzt in dem Winkel seiner blauen Augen. Und alles scheint, völlig ohne Grund so mühsam, so sinnlos. So sitzt er alleine,am Dorfrand, voller Sehnsucht in die Ferne starrend mit seinen Gedanken bei ihr...
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Sonntag, 26. Oktober 2014
Emotionsmosaik der Zitate
Ich bin zur zurückgekehrt
Es ist meines Vaters alter Hof
...und ein sonderbares Ding um die Liebe
Ich frag mich "Sein oder nicht Sein"
Aber wir können nicht alle Meister
sein.
Musst du sein, wie du bist?
Heißen, wie du heißt?
Doch eigentlich ist mir schon jetzt alles zu eng.
Und es wird noch heißer,
Fühl mich weggedrängt.
In mein Zimmer - ALLEIN!
Am Ende lieg ich aufgewacht in meinem Bett,
Find mich verwandelt als Käfer.
Aber ich liebe dich,
Doch sogar Adolf sagte schon:
"Feldmaus zu Feldmaus"
Also Käfer zu Käfer oder wie?
Wie dann ich zu dir?
Soll ich Grenzen überschreiten?
Bei einer Erziehung, die nur einen Stein nach dem anderen in die Mauer der Abschottung setzt?
So maybe we don't need no education.
So ein Leben unter Käfern:
Du fragst sie: "Was ist Moral?"
Ihre Antwort: " Moral ist, wenn man moralisch ist"
Sie verstehen nicht, was ich meine,
Meine Worte, deep getaucht in purple
Sind gerade nur Shakespeare, Schiller, Büchner
Doch du verstehst, was ich meine,
Wovon wir reden, wenn wir sagen
In Papillons Gestalt
Flattere ich auch den letzten Zügen
Bin so Glücklich, wie ich war.
Also hier stehe ich und kann nicht anders
Schau mir in die Augen Kleines
Und über allen Wipfeln ist Ruh,
In den Gipfeln spürst du,
Kaum einen Hauch
Und so lebte er hin.
Es ist meines Vaters alter Hof
...und ein sonderbares Ding um die Liebe
Ich frag mich "Sein oder nicht Sein"
Aber wir können nicht alle Meister
sein.
Musst du sein, wie du bist?
Heißen, wie du heißt?
Doch eigentlich ist mir schon jetzt alles zu eng.
Und es wird noch heißer,
Fühl mich weggedrängt.
In mein Zimmer - ALLEIN!
Am Ende lieg ich aufgewacht in meinem Bett,
Find mich verwandelt als Käfer.
Aber ich liebe dich,
Doch sogar Adolf sagte schon:
"Feldmaus zu Feldmaus"
Also Käfer zu Käfer oder wie?
Wie dann ich zu dir?
Soll ich Grenzen überschreiten?
Bei einer Erziehung, die nur einen Stein nach dem anderen in die Mauer der Abschottung setzt?
So maybe we don't need no education.
So ein Leben unter Käfern:
Du fragst sie: "Was ist Moral?"
Ihre Antwort: " Moral ist, wenn man moralisch ist"
Sie verstehen nicht, was ich meine,
Meine Worte, deep getaucht in purple
Sind gerade nur Shakespeare, Schiller, Büchner
Doch du verstehst, was ich meine,
Wovon wir reden, wenn wir sagen
In Papillons Gestalt
Flattere ich auch den letzten Zügen
Bin so Glücklich, wie ich war.
Also hier stehe ich und kann nicht anders
Schau mir in die Augen Kleines
Und über allen Wipfeln ist Ruh,
In den Gipfeln spürst du,
Kaum einen Hauch
Und so lebte er hin.
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Small Drama Nr2
1. Akt, 2. Auftritt
Er betritt das Zimmer
ER: Was? Was ist das, was ich hört?
Geht’s dir gut, bist du wohl?
Hast du wieder deine Gedanken?
Wieso nur stehst du sonst am
Fenster?
Was nur zieht dich fort, was zehrt
So stark an deinem Geiste? Jetzt
Sprich, ich bin und halte dich.
Reich ich dir nicht? ich bin für
dich,
Auch wenn die Sonne untergeht
Der Wind laut die Natur
durchweht
Der Wald dann schwarz und dunkel
steht.
Hier ist’s heimisch, hier ist’s sicher.
Schau nur in meine Augen
Wie ihr blau warm dich umarmt,
schützt vor Wilden Geistermächten.
Pause. Schaut traurig zu Boden.
Dir ist nicht heimisch, ist
nicht sicher
Was gucktest du sonst so dem
goldnen
Horizont so voll verlangen
Entgegen?
AMELIE:
Schmeiß fort der Seele trüber Zweifel.
Küsst
ihn.
Weißt du nicht um die Sprache
meiner
Lippen, wenn sie zärtlich
küssen?
Vergiss sie nicht, ich liebe
dich.
ER: Ich weiß doch um die Rosen die
Du jeden Tag aufs neue schenkst
Sie schlagen bloß nur keine
Wurzeln.
Jeder Wind der bläst sie fort
Hoch in Himmel, weit hinauf,
wo meine Arme sie zu greifen
nicht reichen, Zweifel weilen
fort.
Doch ich eil jetzt fort, ich
soll
Längst schon an der Kirche sein,
Meine Mutter ruft.
AMELIE: Dann mach
Es gut, du weißt, ich bleib. Die
Kirch,
Du weißt, ich mag sie nicht. Und
bitte
Vertraue mir. Die Blüte braucht
Auch Wasser und das Sonnenlicht
In Erde zu vergraben, reicht
Oft nicht.
Er geht ab.
Mittwoch, 15. Oktober 2014
small Drama Nr1
1. Akt, 1. Auftritt
Amelie steht alleine am Fenster. Schaut begierig hinaus.
AMELIE. Oh! Süße
Sonnenstrahlen wie
Ihr zärtlich sanft und golden
meine
Wangen streichelt. Eure wärme
Sanft an meinem Leibe zieht.
Wie gerne möcht ich mich sofort
Euch, nur euch, nur euch ergeben
Des Himmels roten Wolle-Schiffe
Aus meinem Rahmen heraus
besteigen
Über weite Wälder Meere
Über sie nur weit hinweg
Wie über kalte, raue See
Dem rot leuchtnen Ball entgegen.
Wieso nur zerrt ihr mich hinaus?
Wieso nur so stark ihr erweckt
Mein Verlang, wo kommt es her?
Golden scheint euer Versprechen
Rot färbend hinter den
Wehnden Wipfeln still liegt dort
Unbetreten, auf mich wartend
Offen stehndend stolz das Tor.
„Du musst es nur schnell
durchschreitend,
Musst nur einen Schritt noch tun
Dich trennen, lös nur noch das
Seil!“
Schreit es mir so laut entgegen.
Wie kann ich nur, lass doch ab
Hände zittern, die Hand wird
bleich
Wend dich jetzt für immer ab,
Dreh dich um, dreh mich um,
Der Wald, den ich nur von oben,
Aus meinem Fenster seh
Schreit noch laut „komm!“ zu
mir.
-
Getrampel! Schließ jetzt schnell den Laden,
Sterne, Sonne, Wald und Wind
Ich sprech euch wieder, wenn ich
wieder
Ungestört alleine bin.
Mittwoch, 1. Oktober 2014
Teil 3 einer kleinen Geschichte
Gerade
rechtzeitig noch den endlos lang scheinenden Bürgersteig, den Weg zur Arbeit
betretend - hinter ihm schlug der peitschende Zug des laut rasenden Autos Georg
seinen Schal ins Gesicht - wünschte, fragte er sich, wieso er nicht manchmal
ein paar Sekunden später nur die Straße verlassen könnte? Dann könne das Auto
ihn treffen, seinen stählernen käfig durchbrechen, der ihm manchmal so nah zu
kommen schien, ihm so eng vorkam, dass dir grauen Stäbe, wie Augenbinden ihn
erblindeten, es ihm unmöglich machten durch die Gitterstäbe hindurch den
Schlüssel zu sehen, nach ihm zu greifen, um sich selbst zu befreien. Doch er
erreichte den Bürgersteig (rechtzeitig). Lang, grau, eintönig ging der Weg
einfach geradeaus, sich anfühlend, wie von einer Schnecke gezogen voran. Als
müsste man ihr Zugseil einfach durchschneiden, um sich wieder schnell und frei
zu bewegen, nur am Griff in die Tasche, um das Messer zu zücken,schien es zu scheitern.
So lief er die Straße entlang, immer weiter, ohne Hoffnung, ohne Zeit, vor ihm thronten
die endlos hohen Mauern seines Arbeitsplatzes, grau und kalt, eintönig, ohne
ein einziges Graffiti, keine Farbe, alles schwarz und weiß. Und als sich die
hohen Tore öffneten erstreckten sich soweit das Auge reicht, kleine,
scheibenförmige, einst bunte Steine bis an den Horizont, die ersten Reihen
waren ganz und gar dunkel. Georg durchschritt diese, nahm den ersten Stein,
einer neuen Reihe und drehte die ehemalig farbige, für ihn nur noch aus Graustufen
bestehende Seite um – die andere zeigte Schwarz. Und so arbeitete er weiter,
drehte einen Stein nach dem anderen um, mühsam, langsam, ohne Hoffnung und ohne
Zeit, bis die Sonne rot unterzugehen begann, dann kehrte er um, nach Hause, zu
seiner Hausschnecke, seiner Wohnung im zehnten Stock, kam am nächsten Tag
wieder, drehte Steine, einen nach dem anderen um… und so lebte er hin.
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