Dienstag, 27. September 2016

Vielseitigkeit



Wir Menschen nehmen Rollen an. Auf der Arbeit setzen wir ein anders Gesicht auf, als unter Freunden. Beim Studieren oder in der Schule, benehmen wir uns anders, als auf einer Party. Sogar bei verschiedenen Freunden sind und spielen wir anders. Vielleicht kleiden wir uns anders, vielleicht trauen wir uns manche Gefühle von uns nicht preiszugeben. 







Aber warum tun wir das? Sind wir überhaupt irgendwo selbst? Wäre es schlimm, wenn nicht? Kann Rollen annehmen vielleicht auch schön sein? Oder wichtig um die richtigen Eindrücke zu machen? Aber dann, wieso sollte „selbst-sein“ ein falscher Eindruck sein? Warum denken wir uns manchmal von unserer „besten Seite“ zeigen zu müssen und trauen uns dann nicht unseren Freunden zu zeigen, dass wir auch mal Spießer sind?





Fotos von Maxine Laß. Locations: Uni Campus Westend, Uni Campus Bockenheim, Altsachsenhausen (Kneipenviertel), Willi-Brand Platz (Städtische Bühnen)
 



Sonntag, 25. September 2016

Privateigentum und Kommunismus



„3. Der Kommunismus als positive Aufhebung des Privateigentums als menschlicher Selbstentfremdung und darum als wirkliche Aneignung des menschlichen Wesens durch und für den Menschen; darum als vollständige, bewußt und innerhalb des ganzen Reichtums der bisherigen Entwicklung gewordene  Rückkehr des Menschen für sich als eines gesellschaftlichen, d.h. menschlichen Menschen. Dieser Kommunismus ist als vollendeter Naturalismus = Humanismus, als vollendeter Humanismus = Naturalismus, er ist die wahrhafte Auflösung des Widerstreites zwischen dem Menschen mit der Natur und mit dem Menschen, die wahre Auflösung des Streits zwischen Existenz und Wesen, zwischen Vergegenständlichung und Selbstbestätigung, zwischen Freiheit und Notwendigkeit, zwischen Individuum und Gattung. Er ist das Aufgelöste Rätsel der Geschichte und weiß sich als diese Lösung.“ (Karl Marx, Ökonomisch-philosophie Manuskripte, MEW Band 40, S.536 „Privateigentum und Kommunismus“, Paris 1944)

Montag, 19. September 2016