So gingen die beiden also,
während der Vollmond noch hoch üben den Bäumen hing, aus dem Wald hinaus, aber
nicht in Richtung Dorf, sondern dorthin, wo Julés noch nie gewesen war. Im
Laufen sprachen sie über allerlei Dinge: was Julés so beschäftigte, über Julés
Träume, Vorstellungen, Wünsche und auch über Julés Vater, das Dorf und vor
allem über Friis. Die Gespräche über das Dorf liefen bald aus und sie sprachen
über das Fliegen, über hohe Berge; von denen konnte Floré gut erzählen.
Spannend waren auch Florés Geschichten über die Blumen, Rosen und Bäume.
Überhaupt hörte Julés gespannt zu, so warm fühlte es sich an diese Stimme zu
hören, so Wild von der Freiheit zu träumen und ihr mit jedem Schritt ein
Stückchen näher zu kommen. Nur wo sie hingingen erzählte Floré nicht. Julés
schien das nicht zu kümmern, denn Julés Herz hatte Feuer gefangen und es war
beinah spürbar, wie wunderbar ein Mensch sich fühlen muss, der immer nur tat,
was ihm gesagt wurde und was sich so gehört und all das plötzlich, auf einen
Schlag hinter sich lässt um endlich zu fliegen.
Montag, 25. April 2016
Dienstag, 19. April 2016
Fragmente 3
Zufall
Ich kann das Leiden nicht ertragen
Stell mir
täglich diese Fragen
Moral,
Bildung und Religion
Schon so oft
jetzt umgedreht
Bis alles in
mir drin zerreißt
Hingestellt
und umgewälzt
Komm zurück,
komm zurück
Brauch
etwas, das mich hält
Bevor alles
um mich rum zerfällt.
Langeweile
Schmetterlings
und Flügelschläge
Kunstbanausen,
Trübsal blasen
Schlafen,
schnarchen, Langeweile
und träumend
durch die Weite schweifend.
Morgens
wieder doch alleine
Gesellschaft
unerwünscht geblieben
liegen, fliegen:
Zwang geblieben
und träumend
durch die Weite schweifend.
Welt so
weit, keine Zeit
Beine breit,
nicht bereit
für so ein
Scheiß – allein, zu zweit
und träumend
durch die Weite schweifend.
Sonntag, 17. April 2016
Kapitel 4: Unterwegs zu einem neuen Ort (Teil 1)
„Julés. Träumen und fliegen
wollen, wie eine Blume, die steht’s weiterwächst und so bunt blüht. Sie ist
schön nicht wahr? Diese Lichtung meine ich?“ In ihren schönen Kleidern war die
Gestalt aufgestanden, hatte die Flöte beiseitegelegt und war einige Schritte
auf Julés zugegangen. Während Julés, viel schüchternen als sonst, da stand und
mit großen Augen auf diesen schönen Menschen starrte. „Verzeih mir, wo bleiben
meine Manieren. Ich bin Floré und freue mich, dass so spät noch jemand meinem
Flötenspiel zuhört.“ Floré war noch ein paar Schritte weiter auf Julés
zugegangen, lächelte freundlich und hielt jetzt ebenfalls etwas verlegen zum
Gruße die Hand hin. Julés nahm sie und sie schüttelten sich die Hände. Florés Hand
fühlte sich warm an, so als wärme man sich die Hand an einem Kaminfeuer nach
einem langen Spaziergang durch den Schnee. Und sofort schien diese Wärme durch
Julés Körper zu fließen und Julés fühlte sich auf eine Art geborgen und sicher
aber auch wild und frei, wie es im Dorf sich noch nie angefühlt hatte. (Eine
Fremde Person im Wald zu treffen hört sich für euch sicher gruselig an und
vielleicht denkt ihr, Julés müsste doch Angst haben. Aber zum einen hatte Julés
fast nie Angst und zum anderen hättet ihr euch bei diesem Menschen ebenso
sicher und wohl gefühlt, wie als säßet ihr zwischen all den Freunden, die ihr am
aller liebsten mögt um ein Lagerfeuer.) „Ich mach mir eh nicht viel aus
Manieren.“, antwortete Julés leise, aber mit einer Stimme, voll Spannung und Julés
Augen blitzten feurig, freudige auf. „Das ist schön, dass du das sagst Julés.
Denn wo wir hingehen, gibt es niemand, der Vorschriften macht, niemand, der dir
sagt, wie du deine Haare tragen sollst oder wann du zu Hause sein musst. Ja,
dieser Ort wird dir gefallen, er übertrifft in seiner Schönheit selbst diese
Lichtung…“
Donnerstag, 14. April 2016
Fragmente Teil 2
So, das mit dem Märchen ging doch schneller als gedacht, die erste Hälfte des nächsten Kapitels ist jetzt auch fertig, ich warte aber noch bis Sonntag abend, bis ich das komplette Kapitel geschrieben hab. Das wird dann wieder in zwei Teilen veröffentlicht. Die ersten drei Kapitel bilden zusammen quasi den ersten Akt. Der zweite Akt wird höchstens zwei Kapitel lang. Insgesammt kommen 5 Akte.
Hier noch zwei kleine Fragmente:
1. Hey You
Hey you little elf and fairy,
Hey you little beautiful,
why are you staring?
let's sail the world and all.
2. Untitled
Wie ein greller Sternenschauer
fliegen Ziegelsteine durch
Straßengassen. Ungeheuer
laut zerspringt der Menschen Furcht.
Zwar hat die Straßenschlacht begonnen,
doch uns ja endlich Angst genommen.
Die Faust gestreckt - im Kampf gelacht
Die Straß erweckt, sie hat die Macht.
Hier noch zwei kleine Fragmente:
1. Hey You
Hey you little elf and fairy,
Hey you little beautiful,
why are you staring?
let's sail the world and all.
2. Untitled
Wie ein greller Sternenschauer
fliegen Ziegelsteine durch
Straßengassen. Ungeheuer
laut zerspringt der Menschen Furcht.
Zwar hat die Straßenschlacht begonnen,
doch uns ja endlich Angst genommen.
Die Faust gestreckt - im Kampf gelacht
Die Straß erweckt, sie hat die Macht.
Dienstag, 12. April 2016
Fragmente
Hab heute angefangen an dem kleinen Märchen weiterzuarbeiten. Ist übrigens generell ein Projekt, dass ich vor Ewigkeiten angefangen habe und auch in anderen Ansätzen schon auf meinem Blog entstanden ist. Vielleicht erkennt ihr es ja? Wird noch so n paar Tage dauern, bis das nächte Kapitel kommt fürchte ich. Aber für die Zwischenzeit ein paar Lied-/ Gedichtsfragmente:
1. Untitled
Sometimes you're a mistery
Sometimes you are hard to see
Somtimes it's not easy for me
But all the time I'm happy to be
Some other time
Our crimes are more devine
Cries at daytime
You only see at night
2. Untitled
I don't see the point in
rolling another joint since
I already had a pint and
it ended in a fight then.
I'm calling for my rights though
my life seems almost spent now.
I cannot stand the nights cous'
your not even in sight thus
I'm calling for a break!
3.Rivers
There's a river floating
slowly down the stream
There's an earthquak shaking
gently on the screen.
You see river, is it river,
is it water I don't know.
You see earthquak, is it earthquak,
is it earth, don't think so.
Reality is a mistery
I'm secretly looking for tragedy.
1. Untitled
Sometimes you're a mistery
Sometimes you are hard to see
Somtimes it's not easy for me
But all the time I'm happy to be
Some other time
Our crimes are more devine
Cries at daytime
You only see at night
2. Untitled
I don't see the point in
rolling another joint since
I already had a pint and
it ended in a fight then.
I'm calling for my rights though
my life seems almost spent now.
I cannot stand the nights cous'
your not even in sight thus
I'm calling for a break!
3.Rivers
There's a river floating
slowly down the stream
There's an earthquak shaking
gently on the screen.
You see river, is it river,
is it water I don't know.
You see earthquak, is it earthquak,
is it earth, don't think so.
Reality is a mistery
I'm secretly looking for tragedy.
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