Samstag, 30. August 2014

Licht. Ein Spalt warmes goldenes Licht dringt durch meine Schalosienen in mein Zimmer, auf mein Bett in meine Augen herein. Ich hebe das alte Telefon in den Sonnenstrahl - das neue hat keine Uhranzeige - 11:30. Mein Kopf schmerzt, mein Körper schwitzt, das Kissen ist noch nass von den Tränentropfen der Nacht - schlecht geträumt.
Ein Blick in mein Zimmer - unordentlich. Facebook - "wichtige Stellen und Tafelbilder zu Kafka" - Keine neue Nachricht, unser Chat - leer, seit dem 18. August 12:45.
Dieses Drücken auf der Brust, diese Taubheit, dieses Gefühl nicht zu wissen. Du wurdest gestern zu schnell, zu früh geholt, wir haben uns gestern zu viel gestritten, du tust mir zu doll weh, ich meckere zu sehr rum. Dieses Drücken auf der Brust, diese Taubheit, dieses Gefühl nichts zu wissen, warten zu müssen.
Dieser Schmerz.
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Freitag, 29. August 2014

Wind

Es singen wieder laut,
die Vögel durch unsere Stadt,
ein Wind geht durch die Wälder.
Das Wasser fließt.



Freitag, 15. August 2014

Mir rollt eine Träne die Wange herunter...

Das ist ja lustig, der Text ist wirklich schon etwas älter, vielleicht n Monat oder so, und das Fettgedruckte "Ich liebe dich" war echt keine Absicht, als ich den Text geschrieben hab. Aber trotzdem hat es funktioniert, einfach so, ohne, dass ich es vorhatte :)
Naja, anyway, ich hoffe ich kann jetzt wieder öfter posten, mein Handy wurde mir auf meinem größten Pech-Urlaub aller Zeiten geklaut, das gibt mir immerhin mehr Zeit zu schreiben und alles...


Mir rollt eine Träne die Wange herunter, sie ist warm. Du fragst "wieso die Träne?" ich sag " sie lacht, mit ihr könnte man Bücher schreiben". 

In ihr spiegelt sich Trauer und Freude, und Hoffnung, die teure Hoffnung und das teure Warte, das teuer bezahlte Warten.  

Und manchmal auch Schmerz, aber viel öfter Liebe. Manchmal ein Schlucken, aber meistens ein Drücken, ein ganz festes Drücken, das so viel sagen will.  

Hass und Glück, Melancholie, die manchmal nicht weichen will. Auch Müdigkeit sich messend mit Motivation, Energie. 

Vielleicht mit Mut?  

Macht alles zu denken, was ich will, Kraft mit dir über das zu sprechen. Mauern hoch, um zu beschützen vor den großen, wilden Gegnern, Feinden von denen, nur du weißt, dass sie existieren. 

Und immer spiegelst du dich in ihr, weil du dich ihr entgegenstellst, wenn sie rollt. Sie langsam auf deine Finger führst, sie dann ganz kurz selber spürst, als stechende Flamme, um sie von uns wegzuwerfen, damit sie langsam in der Kälte unserer Abwesenheit verglüht.

Mittwoch, 13. August 2014

Ich liebe...

Ich liebe den kurz stechenden Schmerz,
wenn man lang genug einzieht.
Ich liebe den dichten weißen Rauch,
in dem ich meine vernebelten Träume einseh.

Ich liebe die rot glimmende Glut,
wenn du sie tief in dein Fleisch drückst.
Ich liebe das Rauschen der Wellen, 
das dich begleitet, wenn du high bist.

                  ...aber vor allem liebe 
                                ich   mich   dich