bevor wir uns eine Woche nicht sehn
ich steh
weil ich weiß ich muss lächelnd da und seh
dich dem dunkel verwurzelten Wald entgegen geh
dreh mich um
und kann es eigentlich nicht verstehn
Ich trete in die dunkle Nacht hinaus,
wo orange farbenes Licht auf die Straße scheint
ich schalte mein Licht aus, fahre gerade aus los,
und weil es mir wichtig scheint,
schaue ich nochmal zurück,
doch sehe nur deinen Rücken
Kopf-schüttelnd fahre ich weiter
Richtung Stadtmitte...
Drei Freunde geben mir die Hand
das Feuer fast abgebrannt,
wirft rot flackerndes Licht an die U-Bahn-Schacht Wand
Frank Ocean fängt an durch den Gang zu hallen,
alles wirkt wie von oben verbannt
der Joint in meiner Hand, fast abgebrannt
Meine vernebelten Gedanken lösen sich aus dem grünen Rauch
werden wieder klar, es wird klar
brauche nur etwas Zeit:
Immer von A nach B
Immer unterwegs
Immer woanders
oben, unten, links, rechts - find ich nichts!
Nicht mal den Haus eines Windes,
der durch die Bäume weht
während ich im warmen Gras lieg,
Bücher les und überleg
Dann im Bett liegend, Schweiß blutend,
im Traum hoffen, einen Arzt rufend,
Autobahn, Autos einen Krankenwagen an hupend,
der Joint in meiner Hand, fast abgebrannt,
als ich das letzte Mal auf das Gleis zu rannte...
Ich öffne meine Augen
meine Lieder sind schwer
von den Tränen benetzten Wimpern
schwer von Schlaflosigkeit, die sie nach unten zieht,
vor Angst und vor Schwäche...
Wir werden wieder zusammen sein,
vielleicht du meine Reime anhörn
ich mit dir Bilder angucken, versuchen
mich an den Kleinigkeiten nicht zu stören
werden durch Wälder gehn,
auf diesem einen Berg stehn
die untergehende Sonne sehn
den Tieren den wunderschönen Blick stehlen,
doch du wirst nie verstehen
wie mir die kleinen Dinge weh tun.